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Dienstag, 09. Februar 2010

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Die Geschichte des Containers ist die Erfolgsstory einer betriebswirtschaftlichen Idee: Viel Fracht auf wenig Raum möglichst schnell und sicher von A nach B zu transportieren und das zu Wasser, zu Lande und in der Luft.

Container sind eines der bedeutendsten Logistiksysteme der Welt. Ohne Container wären die globalen Wirtschaftsströme nicht vorstellbar. Einer der Hauptgründe liegt in den im Vergleich zum konventionellen Stückgutverkehr erheblichen Produktivitäts- und damit Kostenvorteilen, die der Container in der weltweiten Logistikkette ermöglicht hat. Die Kombination Container und Schiff ist zudem das umweltfreundlichste Transportsystem überhaupt. Reedereien und Frachtunternehmen ziehen es vor, einen Teil der benötigten Container zu mieten, statt sie zu kaufen. Nur folgerichtig, dass sich Containerfonds als Geldanlage in Deutschland etabliert haben.

Containerfonds können als sinnvolle Diversifizierung bei gestreuten Kapitalanlagen angesehen werden. Geldanleger, die in Containerfonds investieren wollen, sollten sich erfahrenen Containerfonds Initiatoren anvertrauen.

Investitionsobjekt des Containerfonds

Ein Container ist ein Stück standardisierter Laderaum, der unabhängig vom Schiff bewegt werden kann, selbst wenig Platz benötigt und stapelbar ist. Die Standardmaße sind es auch, die den Container so erfolgreich machen, denn praktisch jeder Hafen dieser Welt, die meisten Lager und entsprechende LKW sind auf diese Maße eingerichtet.

Fakten über den Container

Der Markt für Containerfonds

Der boomende Welthandel, die Globalisierung und die weltweiten Warenströme wären ohne Container nicht möglich. Rund 70 Prozent aller Stückgutwaren wurden allein im Jahr 2006 in Containern transportiert. Weltweit sind derzeit 25 Millionen Container auf 200 Millionen Fahrten unterwegs. Im Jahr 2006 wurden 440 Millionen Container umgeschlagen. Die Grenze ist längst noch nicht erreicht, denn der Containermarkt wächst jährlich um durchschnittlich 10 Prozent. Entsprechend hoch ist der Bedarf an Containern. 4,5 Millionen Neucontainer im Wert von ca. 9 Milliarden US-Dollar werden pro Jahr hergestellt, um dem wachsenden Bedarf an Containern zu befriedigen. Eine Investition in einen Containerfonds kann deshalb eine attraktive Geldanlage in einen nachhaltigen Wachstumsmarkt darstellen.

Die Geldanlage in Containerfonds

Die Geldanlage in Containerfonds ist ein mittelfristiges Investment zwischen fünf bis zehn Jahren, das für den Geldanleger verständlich ist. Der Geldanleger kauft, mietet oder least Container, die durch den Containerfonds an internationale Reedereien oder Leasinggesellschaften weiter gegeben werden. Die Geldanleger werden Besitzer mehrerer Container, die sie über einen festgelegten Zeitraum zu festen Konditionen vermieten und anschließend wieder verkaufen. Die Geldanlage in Container erzielt regelmäßige Mieteinannahmen, wobei branchenübliche Risiken wie Verlust, Beschädigung und Ausfallzeiten der Container durch Versicherungen abgedeckt sind.

Für den Geldanleger bieten sich zwei unterschiedliche Beteiligungsmodelle an. Zum einen die Investition in eine Fondsgesellschaft, die eine Anzahl an Containern erwirbt und auf Rechung des Containerfonds vermietet. In diesem Fall ist das Anlagerisiko aufgrund der Investition in mehrere tausend Container gestreut. Die vermögensverwaltende Kommanditgesellschaft erzielt dabei Einkünfte aus Gewerbebetrieb.

Zum anderen besteht die Möglichkeit, Container direkt vom Containeranbieter zu erwerben. Der Geldanleger wird dabei Eigentümer der Container und schließt mit dem Anbieter einen Verwaltungsvertrag ab. Der Verkauf der Container am Ende der Laufzeit wird bereits beim Kauf zu fest stehenden Konditionen vereinbart.

Für einen Containerfonds sollten nur Containerobjekte in Frage, die alle Sicherheitskriterien erfüllen. Die Container, die ein Containerfonds kauft, sollten daher überwiegend bereits beim Kauf zu einer festgelegten Miethöhe langfristig an eine Vielzahl verschiedener Mieter aus unterschiedlichen Bereichen der Transportbranche vermietet sein. Dabei ist auch wichtig, dass sich die Mieter der Container, i.d.R. global tätige Logistikunternehmen, durch hohe Bonität und Zuverlässigkeit auszeichnen. Diese müssen durch das Risikomanagement des Containerfonds regelmäßig überprüft werden, damit für eine breite Risikostreuung sowie ein Maß an Sicherheit gesorgt ist.

Die Container werden für den Geldanleger durch erfahrene Containerleasinggesellschaften und Logistikunternehmen verwaltet. Zum Ende der Mietlaufzeit werden die Container zu angemessenen Verkaufserlösen veräußert oder die Mietverträge verlängert.

Ablauf einer Beteiligung an einem Containerfonds

Wenn ein Initiator einen Containerfonds auflegt, gründet er dafür eine Fondsgesellschaft, ein eigenständiges Unternehmen in der Rechtsform einer Kommanditgesellschaft. Der Geldanleger beteiligt sich direkt oder über eine Treuhänderin am Containerfonds. Der Containerfonds kauft in Kooperationen mit erfahrenen Containermanagern und renommierten Containerleasinggesellschaften, durch das Anlegerkapital und zusätzliche Bankkredite finanzierte Container bei verschiedenen Herstellern.

Die Partner schließen in aller Regel schon während der Containerproduktion Mietverträge mit Reedereien ab und sind nach der Fertigstellung für das komplette Containermanagement zuständig. Diese Containerspezialisten ziehen auch die Mieten ein und leiten sie an den Containerfonds weiter, der daraus seine Einnahmen erzielt.

Von diesen Einnahmen des Containerfonds werden Auszahlungen an die Geldanleger vorgenommen sowie Zins- und Tilgungsleistungen für das Darlehen, Kosten für Fondsmanagement, Steuer- und Rechtsberatung sowie Treuhandschaft bestritten.

Am Ende der Laufzeit des Containerfonds werden die Container verkauft und das Bankdarlehen getilgt. Anschließend erhalten die Geldanleger eine Schlussauszahlung aus dem Containerfonds. Danach wird die Fondsgesellschaft mit dem Anlageobjekt Containerfonds beendet.

Rendite eines Containerfonds

Die Rendite einer Geldanlage in einen Containerfonds ergibt sich aus den drei Parametern Kaufpreis, erzielbare Mieten und dem Erlös aus dem Verkauf der Container. So sind in der Vergangenheit bei der Geldanlage in Container durchschnittliche Renditen zwischen fünf und sieben Prozent nach Steuern erzielt worden. Die steuerlichen Folgen eines Containerinvestments sind, abhängig vom Unternehmenskonzept, unterschiedlich und müssen daher immer individuelle betrachtet werden.

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Containerfonds