Auf dieser Tagesgeld-Seite erhalten Sie als Geldanleger zahlreiche Informationen über die Geldanlage mit Tagesgeld. Erfahren Sie, was ein Tagesgeldkonto ist, welche Zinsen mit Tagesgeld erzielbar sind, wie Zinserträge aus Tagesgeldanlage steuerlich zu behandeln sind und welches attraktive Online-Tagesgeldkonto wir für Sie vorstellen.

Allgemeines über Tagesgeld

Tagesgeld ist eine Form der Geldanlage, die sich erst in den vergangenen Jahren durchgesetzt hat. Vorher war das Tagesgeldkonto im Vergleich zum Sparbuch relativ unbekannt. Beim Tagesgeld wird ein vom Geldanleger frei zu bestimmender Geldbetrag über einen unbestimmten Zeitraum auf einem Tagesgeldkonto angelegt. Somit bestehen keine Mindestlaufzeiten und keine Mindestanlagesummen wie beim Festgeld, sondern über das Tagesgeld kann täglich verfügt werden. Der Vorteil beim Tagesgeld besteht in erster Linie darin, dass der Geldanleger flexibel und kurzfristig reagieren kann. Wer spekulative Anlageformen scheut, für den ist Tagesgeld eine echte Alternative. Die Eröffnung eines Tagesgeldkontos ist alles, was der Geldanleger benötigt, um von höheren Zinsen beim Tagesgeld zu profitieren.

Tagesgeldkonto: Zinsstark, sicher, flexibel

Sie wollen Ihr Geld zinsstark, sicher und täglich verfügbar anlegen? Dann brauchen Sie ein Tagesgeldkonto. Als Neuanleger bekommen Sie oft eine Zinsgarantie für mehrere Monate. Ihr Tagesgeldkonto ist durch den Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken geschützt. Vergleichen Sie die Tagesgeldkonten und finden Sie das beste Angebot.

Tagesgeldzinsen

Die Tagesgeldzinsen sind in Bewegung. Nachdem die Konditionen lange Zeit auf niedrigem Niveau waren, können sich Geldanleger auf steigende Zinsen freuen. Die Tagesgeldzinsen sind zum einen von der Höhe der Geldanlage und zum anderen vom allgemeinen Zinsniveau auf dem Geldmarkt abhängig. Tagesgeld wird auf einem separaten Konto, dem Tagesgeldkonto, angelegt. Zum bestehenden Girokonto wird das Tagesgeldkonto als Referenzkonto geführt. Eine Geldanlage in Tagesgeld ist deutlich attraktiver als ein Sparbuch. Abhängig von den Tagesgeld Anbietern betragen die Zinsen auf ein Tagesgeldkonto zwischen 2 und 5 Prozent pro Jahr. Ebenso wie ein Girokonto ist auch das Tagesgeldkonto marktüblichen Zinsschwankungen unterworfen. Bei steigenden Zinsen wird das Tagesgeld besser verzinst, wohingegen der Geldanleger bei fallenden Finanzmarktzinsen weniger Zinsen auf sein Tagesgeldkonto erhält.

Sicherheit von Tagesgeld und Tagesgeldkonto

Die Geldanlage in Tagesgeld ist eine sehr sichere Anlage und bringt im Vergleich zu einem Sparbuch oder Girokonto ein Vielfaches an Zinserträgen. Im Gegensatz zu anderen Geldanlagen wie z.B. Aktien sind die erzielbaren Zinsen auf einem Tagesgeldkonto wesentlich geringer, dafür besteht jedoch beim Tagesgeld fast kein Verlustrisiko.
In Deutschland sind in Tagesgeld auf einem Tagesgeldkonto angelegte Gelder über den Einlagensicherungsfonds gegen einen möglichen Konkurs der Kreditinstitute abgesichert. Dieser schützt alle Einlagen von privaten Banken mit Sitz in Deutschland bis zu 90 Prozent ihres Wertes, maximal jedoch bis 20.000 Euro pro Geldanleger.

Steuerliche Aspekte beim Tagesgeld

Bis zum 31.12.2008 unterliegen die aus einer Geldanlage in Tagesgeld resultierenden Zinsen der Zinsertragssteuer. Der Geldanleger hat die Möglichkeit, wie bei anderen Formen der Geldanlage auch, einen Freistellungsauftrag bei seiner Bank zu beantragen. Bis zu einem Freistellungsbetrag von EUR 801,- bzw. EUR 1.602,- (Alleinstehende/Ehepaare) sind aus Tagesgeld erwirtschaftete Zinsen steuerfrei. Der Sparerfreibetrag kann vom Geldanleger frei aufgeteilt werden, darf jedoch insgesamt den Maximalbetrag nicht überschreiten. Stellt der Geldanleger keinen Freistellungsauftrag für sein Tagesgeldkonto, behält das Kreditinstitut 30 Prozent Zinsabschlagsteuer und 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag ein. Bei Beantragung eines Freistellungsauftrages müssen Zinsabschlagssteuer und Solidaritätszuschlag nur auf die den Freibetrag übersteigenden Zinsen des Tagesgeldkontos gezahlt werden.

Ab dem 01.01.2009 wird auf alle Formen von Kapitalerträgen, so auch auf aus einer Geldanlage in Tagesgeld resultierende Zinsen, die so genannte Abgeltungssteuer erhoben. Die Abgeltungssteuer ist eine pauschale Quellensteuer von 25 Prozent zuzüglich Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag. Der maximale Abgeltungssteuersatz beträgt 28 Prozent. Damit ist die Abgeltungssteuer für diese Anlagemöglichkeit günstiger, als die bisherige Zinsabschlagssteuer von 30 Prozent. Insbesondere Geldanleger mit einem hohen persönlichen Steuersatz profitieren. Geldanleger müssen ihre Kapitalerträge ab 2009 dann nicht mehr veranlagen, denn die Steuerschuld ist mit der Abgeltungssteuer getilgt. Dieser Effekt steigert die Attraktivität für Geldanleger.

Einrichten und Verwalten eines Tagesgeldkontos

Die Einrichtung eines Tagesgeldkontos ist in aller Regel gebührenfrei und die Kontoführung zudem unproblematisch. Denn bei der Tagesgeldanlage eröffnet der Geldanleger schnell über das Internet ein Konto. Der Geldanleger benötigt für die Eröffnung eines Online-Tagesgeldkontos seinen gültigen Personalausweis. Die Feststellung der Identität erfolgt dabei in aller Regel über das “Post-ID-Verfahren” bei einer Postfiliale, die die Unterlagen für die Eröffnung des Tagegeldkontos an die Bank weiterleitet. Nach erfolgter Bearbeitung erhält der Geldanleger binnen weniger Tage alle notwenigen Daten wie PIN und TAN für sein Geldanlagekonto. Vom bereits im Vorfeld bestimmten Referenzkonto, das meist das bestehende Girokonto ist, können nun Geldbeträge auf das Konto zur Tagesgeldanlage überwiesen werden. Das Konto darf vom Geldanleger normalerweise nicht für den gewöhnlichen Zahlungsverkehr genutzt werden. Die Zinsen werden je nach Anbieter entweder monatlich, vierteljährlich oder jährlich gut geschrieben. Der Geldanleger kann in Ruhe seine Tagesgeldanlage für sich arbeiten lassen.

Tagesgeld Geldanlage

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